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18.05.



Manchmal hilft es, über die eigenen Ängste zu reden mit einer Freundin, die gerade dasselbe durchmacht und genau versteht, wie es einem geht. Die ähnliche Verlustängste hat und oft mit denselben Dämonen kämpft wie man selbst. Die ist es dann auch, die es schafft, dass man mit dem Freund redet, wenn er fragt, was man sich denn den ganzen Abend geschrieben hat.

Weil man an ihre Worte denkt, dass Reden manchmal hilft und oft besser ist, als alles runterzuschlucken und nichts zu sagen. Also fasst man sich ein Herz, obwohl man sich am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würde, und erzählt, wie man sich fühlt und was einem Angst macht.

Wenn man dann das Lächeln des Freundes in der Dunkelheit sieht und er beginnt, auch von sich zu erzählen, dann fällt ein riesiger Brocken vom Herzen, von dem man gar nicht genau wusste und wissen wollte, dass er überhaupt dort lag.

Und nachdem man alles Wichtige gesagt hat, kann man sich auch noch unterhalten, über die erste gemeinsame Nacht, die Zweifel zu Beginn und die Angst.

Irgendwann schläft man dann beruhigt ein und weiß, auch wenn er am Samstag unter anderem ein Mädchen treffen wird, dass ihn irgendwie mag, wird er am Schluss doch bei einem anrufen, um gute Nacht zu sagen.

"Wenn ich mich einmal entschieden habe, ändere ich meine Meinung nicht so schnell. Ich bin sehr beständig."




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18.5.11 14:39


13.05.



deine haare. deine braunen augen, und wie du mich manchmal ansiehst. dein lächeln. deine wangenknochen. deinen hals. dein schlüsselbein und die kuhle in der mitte. deine arme, die mich so leicht hochheben und herumwirbeln, als sei ich federleicht. deine brust, auf der mein kopf so sicher ruht. deine schultern. dein bauch. deine hüftknochen. deine beine. deine füße. deine weiche haut. deine hände und wie du mich mit ihnen berührst. deine stimme. dein lächeln. wie du aussiehst, wenn du schläfst. das gefühl, dich zu küssen und deine festen, sicheren umarmungen. den halt, den du mir geben kannst. wie du mich manchmal von der seite ansiehst, wenn du denkst, ich bemerke es nicht. wenn du gedichte zitierst oder auf deiner pennywhistle spielst. wie einfach es ist, mit dir ganz offen über die persönlichsten dinge zu reden. wie du meine hand nimmst und küsst. dass du so klug und belesen bist. das du mir so viel persönliches von dir offenbarst und mir erlaubst, dich kennenzulernen. deine spontanen anrufe. die gemeinsamen theaterbesuche.
das du mir eine chance gibst.




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13.5.11 20:16


13.05.



und obwohl sich so viel geändert hat, bleiben manche träume, manche sehnsüchte doch immer dieselben.
die sehnsucht nach einer dachwohnung mit knarzendem dielenboden.
nach hellen möbeln, weißen wänden und einem kleinen balkon.
nach sonnenschein, der die räume durchflutet und einem weichen teppich im wohnzimmer, auf dem die katze liegt und träumt.

...

sollte es mich am ende wirklich wieder hierher verschlagen haben?




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13.5.11 19:53


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